Stempelkarte & Wallet

Was kostet eine digitale Stempelkarte für mein Geschäft?

Der reine Preis ist schnell genannt. Spannender ist, welche Posten dazugehören und ab wann sich das gegenüber Papierkarten und Werbung wirklich rechnet.

7 Min. Lesezeit Stand Juli 2026

Kurz gesagt

Eine digitale Stempelkarte fürs Apple und Google Wallet kostet bei QARD 49 € pro Monat netto, ohne Einrichtungsgebühr. Darin stecken Karten-Design, die komplette Einrichtung und der gedruckte Aufsteller für den Tresen. Wichtiger als der reine Preis ist die Frage, ab wann es sich rechnet, und das tut es meist schon bei wenigen zurückgeholten Kunden im Monat.

Was kostet eine digitale Stempelkarte wirklich?

Die Preise am Markt gehen weit auseinander: vom kostenlosen Bastel-Tool über günstige Karten-Generatoren bis zur teuren Agentur-Lösung mit eigener App. Das macht den Vergleich schwer, weil hinter ähnlichen Versprechen sehr unterschiedliche Leistungen stecken. Deshalb hier zuerst Klartext, was QARD kostet, und danach die Posten, auf die du bei jedem Anbieter achten solltest.

QARD kostet 49 € pro Monat netto, ohne Einrichtungsgebühr und monatlich kündbar. Das ist der Aktionspreis bis 30.09.2026, regulär sind es 99 € im Monat plus einmalig 199 € Einrichtung. Wer während der Aktion startet, behält die 49 € dauerhaft, solange das Abo läuft.

Der Betrag ist fest, unabhängig davon, wie viele Kunden ihre Karte speichern oder wie viele Nachrichten du verschickst. Aufs Jahr gerechnet sind das 588 € (12 × 49 €), also rund 1,60 € am Tag.

Ein guter Preis ist nicht der niedrigste, sondern der, bei dem nichts Wichtiges fehlt.

Diese Posten gehören dazu

Bei den meisten Anbietern besteht eine digitale Stempelkarte aus zwei Kostenblöcken: einer einmaligen Einrichtung und einem laufenden Monatsbetrag. So sieht das bei QARD aus.

Die einmalige Einrichtung (bei QARD 0 €)

Hier passiert die ganze Vorarbeit. Wir gestalten deine Karte im Logo und in den Farben deines Geschäfts, legen die Prämie fest (zum Beispiel die zehnte Kugel Eis bei Café Lumen oder das elfte Mittagsmenü bei Restaurant Hirsch), richten das System ein und liefern den gedruckten Aufsteller mit QR-Code für den Tresen. Du musst dich um nichts kümmern und startest mit einer fertigen Karte. Eine Einrichtungsgebühr fällt dafür nicht an.

Der Monatsbetrag (49 € netto)

Der laufende Betrag deckt alles, was die Karte aktiv für dich arbeiten lässt: das Hosting der Wallet-Karte, die Sperrbildschirm-Nachrichten, das Dashboard mit den Zahlen, die Automationen im Hintergrund, technische Updates und den Support. Es ist also kein „Karte erstellt, fertig", sondern ein System, das mitläuft, solange dein Geschäft läuft.

Was schon drin ist (und nicht extra kostet)

Genauso wichtig ist, was nicht on top kommt. Bei QARD gibt es:

  • keine Gebühr pro Karte: Ob zehn oder tausend Kunden ihre Karte speichern, der Monatsbetrag bleibt gleich.
  • keine Gebühr pro Nachricht: Du musst nicht mitzählen, wenn du deine Kunden erreichst.
  • keine App-Entwicklung: Die Karte liegt direkt im Apple und Google Wallet, niemand muss etwas herunterladen.

Welche Bausteine konkret dabei sind, siehst du gebündelt unter alle Funktionen im Überblick.

Was andere Anbieter kosten (Stand: Juli 2026)

Es gibt am Markt auch kostenlose und sehr günstige Anbieter für eine digitale Stempelkarte. Der Unterschied liegt selten im Preis, sondern darin, wer die Arbeit macht: Design, Einrichtung und Aufsteller selbst basteln oder fertig bekommen. Und ob die Karte deine Kunden nur zählt oder mit einer Sperrbildschirm-Nachricht aktiv zurückholt.

Anbieter Preis/Monat Ohne App Nachrichten inklusive Einrichtung übernommen
QARD 49 € (0 € Einrichtung) Ja Ja, unbegrenzt Ja, inkl. Aufsteller
Hillcard 0 bis 40 € Ja Nein Nein
Bonice 0 bis 50 € Ja Nur im 50-€-Tarif Nein
PinkPass 25 € Ja Ja, bis 1.000/Monat Nein
gobonki 0 € Ja Nein Nein
Passcreator 0 bis 16 € Ja Ja, unbegrenzt Nein
stämps ab 8 € Nein, App-Pflicht Erst ab 15 € Nein
Stamply ab CHF 49 Ja Nur manuell, Automatik ab CHF 79 Nein

Reicht dir eine einfache Stempelkarte ohne Rückhol-Funktion und hast du Zeit fürs Selbermachen, kann ein Gratis-Anbieter wie Hillcard oder gobonki genügen. Willst du, dass die Karte deine Kunden auch aktiv zurückholt, und alles fertig eingerichtet bekommen, steht die volle Gegenüberstellung im Anbietervergleich. Was eine digitale Stempelkarte grundsätzlich leisten sollte, zeigt der Überblick.

Die versteckten Kosten der „günstigen" Alternativen

Eine Papierkarte für ein paar Cent oder ein Gratis-Tool klingt erstmal unschlagbar. Der Haken: Diese Lösungen sind in der Anschaffung billig und im Betrieb teuer, nur taucht der zweite Posten nie auf einer Rechnung auf.

  • Papierkarten gehen verloren, lassen sich nicht zurückverfolgen und holen keinen einzigen Kunden zurück. Der ehrliche Vergleich steht im Ratgeber digitale Stempelkarte vs. Papier.
  • Eigene App heißt Entwicklung, Wartung und App-Store-Hürden, dazu Kunden, die sie nicht installieren wollen. Eine Karte im Wallet spart genau das.
  • Billige Karten-Tools rechnen oft pro Karte oder pro Nachricht ab. Was klein anfängt, wird teuer, sobald es funktioniert, also genau dann, wenn du viele Kunden hast.

Die eigentlich teure Variante ist meist die, bei der niemand wiederkommt, weil keine Erinnerung den Weg zurück anstößt.

Ab wann rechnet sich eine digitale Stempelkarte?

Die ehrlichste Antwort: Rechne mit deinen eigenen Zahlen, nicht mit Versprechen aus einer Broschüre. Nimm deinen Durchschnittsbon und überlege, wie viele zusätzliche Besuche im Monat den Betrag decken müssten.

Liegt dein Schnitt zum Beispiel im niedrigen einstelligen Eurobereich wie in vielen Cafés, brauchst du nur eine Handvoll Kunden, die dank einer gut getimten Nachricht öfter vorbeikommen, damit die Karte sich trägt. Bei einem höheren Bon wie in einem Restaurant reichen entsprechend noch weniger zusätzliche Besuche.

Vergleich es mit klassischer Werbung: Eine einzelne Anzeige oder ein Stapel Flyer ist schnell ausgegeben, verpufft aber und sagt dir nie, ob jemand deshalb gekommen ist. Die digitale Stempelkarte läuft dauerhaft, arbeitet im Hintergrund weiter und zeigt dir im Wallet und im Dashboard, was sie bewegt.

Worauf du beim Preisvergleich achten solltest

Wenn du Angebote nebeneinanderlegst, hilft es, nicht nur auf die Zahl ganz unten zu schauen, sondern auf diese Fragen:

  1. Ist es ein fester Monatsbetrag oder wird pro Karte und pro Nachricht abgerechnet?
  2. Sind Design, Einrichtung und Aufsteller enthalten oder kommen sie extra?
  3. Brauchen deine Kunden eine eigene App oder liegt die Karte direkt im Wallet?
  4. Ist der Vertrag monatlich kündbar oder bindet er dich über Jahre?
  5. Bekommst du Support auf Deutsch und ist das Ganze DSGVO-konform aufgesetzt?

Wie das für deinen Betriebstyp aussieht, vom Café bis zum Friseur, findest du gebündelt unter QARD für deine Branche.

Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet eine digitale Stempelkarte pro Monat?

Bei QARD kostet die digitale Stempelkarte 49 € pro Monat netto. Darin enthalten sind die Wallet-Karte, die Sperrbildschirm-Nachrichten, das Dashboard, die Automationen und der laufende Support. Es ist ein fester Monatsbetrag, keine Abrechnung pro Karte oder pro Kunde.

Fallen zusätzlich Einrichtungskosten an?

Nein. Bei QARD gibt es keine Einrichtungsgebühr: Wir gestalten deine Karte im Logo und in den Farben deines Geschäfts, richten das System ein und liefern den gedruckten Aufsteller für den Tresen. Es bleibt beim Monatsbetrag von 49 € netto.

Gibt es versteckte Kosten oder Gebühren pro Kunde?

Nein. Der Monatsbetrag ist fix, egal wie viele Kunden ihre Karte speichern und wie viele Nachrichten du verschickst. Es gibt keine Gebühr pro ausgegebener Karte und keine versteckte App-Entwicklung, weil die Karte direkt im Apple und Google Wallet liegt.

Ab wann rechnet sich eine digitale Stempelkarte?

Das hängt von deinem Durchschnittsbon ab. Rechne mit deinen eigenen Zahlen: Wenn ein paar Kunden pro Monat dank einer Erinnerung zusätzlich kommen, ist der Monatsbetrag meist schon gedeckt. Für die meisten Betriebe genügen wenige zurückgeholte Besuche.

Kann ich monatlich kündigen?

Ja. QARD ist monatlich kündbar, es gibt keine lange Mindestlaufzeit. Du gehst also kein jahrelanges Risiko ein, sondern testest in Ruhe, ob die digitale Stempelkarte für dein Geschäft funktioniert.

Was kostet eine digitale Stempelkarte im Vergleich?

Die Preise am Markt reichen von 0 € bis über 50 € im Monat. Kostenlose und sehr günstige Anbieter wie Hillcard oder gobonki sind meist reine Selbermach-Werkzeuge ohne Einrichtungsservice und oft ohne Sperrbildschirm-Nachrichten. QARD kostet 49 € pro Monat netto, komplett eingerichtet inklusive gedrucktem Aufsteller und unbegrenzten Sperrbildschirm-Nachrichten. Die vollständige Tabelle steht im Anbietervergleich.

Hol deine Kunden per Knopfdruck zurück.

Wir richten alles ein und liefern den fertigen Aufsteller. Du stellst ihn auf den Tresen, den Rest erledigt QARD im Hintergrund.

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